Das Team der Gedenkstätte Gardelegen lädt am Sonntag, den 30.03.2025 zur nächsten Sonntagsöffnung in diesem Jahr ein. Von 11.00 bis 17.00 Uhr ist das Dokumentationszentrum für Einzelbesucher:innen geöffnet. Das Außengelände der Gedenkstätte kann ganztägig besichtigt werden.
Um 11.00 Uhr beginnt vor dem Eingang des Dokumentationszentrums eine ca. 90-minütige kostenlose Führung über das historische Außengelände. Anschließend findet ein gemeinsamer Besuch der Dauerausstellung "Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen" im Dokumentationszentrum statt.
Die Gedenkstätte erinnert am historischen Tatort an das Massaker von Gardelegen am 13. April 1945. Bei diesem Gewaltverbrechen wurden kurz vor Kriegsende mehr als 1.000 Häftlinge aus den KZ-Komplexen Mittelbau und Neuengamme in der Isenschnibber Feldscheune ermordet. Es handelte sich europaweit um eines der größten nationalsozialistischen Todesmarschverbrechen kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Der Besuch der Gedenkstätte Gardelegen und der Eintritt ins Dokumentationszentrum sind kostenfrei.
Der begleitende Katalog zur Dauerausstellung ist am Informationstresen in den Sprachversionen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch erhältlich. Das Außengelände der Gedenkstätte kann ganztägig besichtigt werden.
Freiwillige Spenden für die Bildungsarbeit der Gedenkstätte sind vor Ort gerne willkommen und werden dankbar entgegengenommen. Weitere Informationen für einen Besuch der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen finden Sie auf der Webseite der Gedenkstätte.