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Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt

Die von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt erarbeitete Wanderausstellung „Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt“ ist in der ev. Stadtkirche Bad Schmiedeberg bis zum 30. November 2022 zu besichtigen.

Im Fokus der Ausstellung stehen zwölf Menschen, die von den Nationalsozialisten als jüdisch markiert und als Konsequenz daraus gewaltsam aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausgeschlossen wurden. Zudem geht eine Einordnung und Vorstellung der sechs Tatorte und heutigen Gedenkstätten Lichtenburg, Bernburg, Langenstein, Gardelegen, Roter Ochse Halle und Moritzplatz Magdeburg damit einher, denn die nationalsozialistischen Verbrechen fanden nicht nur fern im Osten statt, sondern direkt vor der Haustür, in der eigenen Nachbarschaft.

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.

Weiterführende Informationen

An jeder Station der Wanderausstellung wird es ein vielfältiges Begleitprogramm geben. Neben einer Multiplikator:innenschulung zum Thema Vorurteile und antisemitische Stereotype, wird auch ein Schulprojekttag mit dem Titel "Was ist jüdisch?" angeboten.

Auf den Instagram-Seiten der Gedenkstätten LichtenburgBernburg,
LangensteinGardelegenROTER OCHSE Halle und Moritzplatz Magdeburg erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Ausstellung, lernen einzelne Biographien kennen und können den aktuellen Stand des Projektes verfolgen.

Im Ausstellungstagebuch erfahren Sie zudem mehr über den Entstehungsprozess der Ausstellung und welche Hürden im Laufe des Jahres genommen wurden.

Das Projekt wurde durch #2021 JLID - Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat sowie durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.