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Wechselausstellung "1945 - Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende" ab 12. März 2026

Als im Herbst 1944 die Fronten näher rücken, wird vielen Menschen klar: Der Krieg ist verloren. Dennoch fordert die Führung in Berlin: bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. In dieser Situation wagen einzelne Bürger etwas, das damals kaum vorstellbar war: Sie widersprechen.

Manche verweigern sich Befehlen, andere nehmen Kontakt zu den Alliierten auf oder entwaffnen lokale Volkssturmeinheiten. In mehreren Städten fordern Bewohner öffentlich eine kampflose Übergabe, um ihre Heimat vor dem sinnlosen Untergang zu bewahren. Gerade Frauen tragen in vielen dieser Orte solche Appelle mit bemerkenswerter Entschlossenheit.

Doch dieses Handeln ist gefährlich. Menschen, die Zweifel äußern oder Widerstand leisten, riskieren ihr Leben und viele verlieren es. Noch in den letzten Kriegsstunden werden Männer und Frauen standrechtlich verurteilt, gehängt oder erschossen.

Die Ausstellung 1945 - Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Kriegsende erzählt diese Geschichten. Sie zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich die Formen des Widerstands waren - spontan, mutig, entschlossen oder sorgfältig geplant - und wie viel Zivilcourage in einer Zeit nötig war, in der jedes Wort gegen das Regime tödlich sein konnte.

Im Rahmen der Wechselausstellung finden zwei Veranstaltungen statt:

Tatort Geschichte: Der Angriff der „Werwölfe“. Die Penzberger Mordnacht. Ein Podcast-Abend (in Kooperation mit der Stadt- und Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen) am 20. Februar 2026, 17:30 Uhr in der Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek, Im Schlüsselkorb 16, 39638 Hansestadt Gardelegen

Film-Abend "Unbekannte Helden - Widerstand im Südwesten" (in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Altmarkkreis Salzwedel, vfb Salzwedel e.V.) am 12. März 2026, 18:00 Uhr in der Gedenkstätte Gardelegen, An der Gedenkstätte 1, 39638 Hansestadt Gardelegen.