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Eröffnung der Ausstellung „Als Jüd:innen markiert und verfolgt" am 26. März 2026 in der Gedenkstätte Gardelegen

Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe zeigt vom 23. März bis einschließlich 31. Mai 2026 die Wechselausstellung „Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt“ der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwölf Menschen, die von den Nationalsozialisten als jüdisch markiert und als Konsequenz daraus aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausgeschlossen und verfolgt wurden. Die Ausstellung stellt zwölf unterschiedliche Persönlichkeiten und Lebenswege vor und eröffnet individuelle Perspektiven auf jüdische Identität sowie auf die Erfahrungen von Ausgrenzung, Verfolgung und Gewalt im Nationalsozialismus.
Zugleich ordnet die Ausstellung zentrale Orte nationalsozialistischer Verbrechen in Sachsen-Anhalt ein. Vorgestellt werden die historischen Tatorte und heutigen Gedenkstätten Lichtenburg, Bernburg, Langenstein-Zwieberge, Gardelegen, Roter Ochse Halle und Moritzplatz Magdeburg. Damit macht die Ausstellung deutlich, dass die nationalsozialistischen Verbrechen nicht nur fern im Osten stattfanden, sondern auch unmittelbar vor der eigenen Haustür, in der eigenen Nachbarschaft.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 26. März 2026, um 17:30 Uhr, im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte eröffnet. Zur Einführung wird Lisa Lindenau, eine der Kuratorinnen der Ausstellung, einen thematischen Vortrag halten. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an einer Kuratorenführung durch die Ausstellung teilzunehmen.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.