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Politische Strafjustiz in der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR – Sachsen-Anhalt

Inhalt

Die Wanderausstellung thematisiert für die Jahre 1945 bis 1952 in Sachsen-Anhalt das Agieren der sowjetischen Geheimdienste und Militärjustiz. Sie stellt die Grundzüge der sowjetischen Besatzungsherrschaft vor und gibt einen Überblick über das von verschiedenen Sicherheitsapparaten etablierte, ganz Sachsen-Anhalt überziehende Netz von Haftorten. Die präsentierten Fallbeispiele stellen unter anderem Menschen vor, die unter die Internierungskriterien des sowjetischen Geheimdienstes NKWD fielen und ohne verurteilt worden zu sein, über Jahre in den sowjetischen Speziallagern festgehalten wurden. Darüber rückt die Ausstellung auch Personengruppen in den Fokus, die Militärtribunale aufgrund von Vorwürfen wie antisowjetische Propaganda, Gründung und Betätigung in Untergrundgruppen, Spionage oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit aburteilten und dabei zumeist Lagerhaft zwischen 10 und 25 Jahren sowie in mindestens 289 Fällen auch Todesurteile verhängten.

Pädagogische Angebote

Zur Wanderausstellung gehört ein ca. vierstündiges Projektangebot für Schulklassen, ebenso können Begleitveranstaltungen vereinbart werden. 

Platzbedarf

Die Ausstellung ist variabel aufstellbar. Sie umfasst 24-30 Ausstellungsflächen, die an einem 2,00 m hohen Ständersystem befestigt sind. Die Flächen zu Sachthemen haben Maße (H x B) von 0,85 m x 1,00 m, diejenigen zu biografischen Fallbeispielen von 1,25 m x 0,60 m. Die Ausstellungsfläche sollte ca. 60-70 m² betragen.

Kontakt zum Verleih

Kontakt über: info-moritzplatz(at)erinnern.org

 

Ansprechpartner: Dr. Daniel Bohse, Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg 

Die Ausleihe der Ausstellung ist kostenfrei. Der Ausleiher übernimmt die Kosten für den Transport, Aufbau usw.